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18.12.08 08:52

HSG Düsseldorf erhält aufgrund herausragender Jugendarbeit erneut das Jugendzertifikat der TOYOTA Handball-Bundesliga

Die HSG Düsseldorf, Tabellenführer der 2. Handball-Bundesliga Süd, erhält wie schon 2007 das Jugendzertifikat der TOYOTA Handball-Bundesliga. Die Blau-Gelben zeichneten sich auch in diesem Jahr wieder mit herausragender Jugendarbeit aus.

"Das wir auch in diesem Jahr wieder das Jugendzertifikat erhalten, ist vor allem ein Verdient der hervorragenden Arbeit unseres Jugendkoordinators Jens Sieberger und dem Trainerstab um Benny Daser", freut sich Frank Flatten.

Insgesamt beantragten 36 Vereine in diesem Jahr das Jugendzertifikat. Nur neun Erstligisten (HBW Balingen-Weilstetten, SC Magdeburg, HSV Hamburg, Rhein-Neckar Löwen, SG Flensburg-Handewitt, Stralsunder HV, THW Kiel, TSV Dormagen, TV Grosswallstadt) sowie fünf Nord-Zweitligisten (Eintracht Hildesheim, HC Empor Rostock, SV Post Schwerin, TSV Hannover-Anderten, TSV Hannover Burgdorf) und sechs Süd-Zweitligisten (EHV Aue, HSG Düsseldorf, ThSV Eisenach, TSG Münster, TV 0507 Hüttenberg, TV Bittenfeld) erhielten am Ende das Jugendzertifikat der TOYOTA Handball-Bundesliga.

"Die Bedingungen für das Jugendzertifikat wurden in diesem Jahr noch einmal deutlich angehoben", so Frank Flatten weiter. "Ich freue mich sehr darüber, dass wir diese Auszeichnung erhalten haben. Ich bin sehr stolz darauf, dass wir damit ausgezeichnet wurden. Vereine aus unserer Region, wie der Bergischer HC, TUSEM Essen oder auch der VfL Gummersbach, haben dieses nicht erhalten, obwohl diese Klubs das Jugendzertifikat ebenfalls beantragt haben."

"Dennoch möchte ich darauf aufmerksam machen, dass die Hürden im nächsten Jahr noch einmal angehoben werden", so Frank Flatten. "Finanziell werden wir dann noch stärker belastet werden, um das Jugendzertifikat erneut verliehen zu bekommen." So fordert die TOYOTA Handball-Bundesliga im nächsten Jahr berechtigterweise u.a. Physiotherapeuten und ärztliche Betreuung im Jugendbereich.

Die Vergabe des Jugendzertifikates an einige Clubs wurde mit Bedingungen, bzw. Auflagen verbunden. Alle übrigen Clubs haben das Zertifikat nicht beantragt oder haben aufgrund nicht erfüllter Kriterien oder unvollständig eingereichter Anträge das Jugendzertifikat nicht erhalten. Mark Schober, Leiter Marketing und Unternehmensentwicklung: "In dem unsere Klubs das Jugendzertifikat erwerben, leisten sie einen wichtigen Schritt zur Qualitätssicherung des Handballsports in Deutschland. Wir freuen uns über das starke Interesse am Jugendzertifikat und sind sicher, dass die Akzeptanz noch weiter wachsen wird."

Was ist das Jugendzertifikat? Es ist ein ligaübergreifendes Gütesiegel, das herausragende Rahmenbedingungen honoriert, die Nachwuchsspieler in den heimischen Klubs zu Gute kommen. Ziel des Jugendzertifikats ist die Sicherung qualitativer und kontinuierlicher Fort- und Weiterentwicklung von Jugendarbeit in den Vereinen, um so für deutsche Nachwuchsspieler bestmögliche Vorrausetzungen zu schaffen, damit sie in ihren Klubs zu Spitzenspielern reifen können.

Um dies noch besser gewährleisten zu können, haben sich im Juni 2007 alle Bundesligisten einstimmig für das Vergabeverfahren des Jugendzertifikates ausgesprochen. Zur Erlangung des Jugendzertifikates werden Kriterien geprüft, die eine Qualitätssicherung, beispielsweise in den Bereichen Mannschaften, Trainer, Training, Betreuung und Ausbildungskonzept, gewährleisten. Geprüft werden diese Kriterien durch einen unabhängigen Ausschuss.

Vereine, die das Jugendzertifikat für die jeweilige Spielzeit nach Prüfung nicht erhalten, oder keinen Antrag gestellt haben, haben sich bereiterklärt, in einen Fond einzuzahlen. Die Mittel des Fonds kommen Projekten zu Gute, welche die Nachwuchsarbeit im Handballsport allgemein fördern. Das können beispielsweise Schulaktionen, Jugendveranstaltungen oder Jugendtrainerfortbildungen sein.

Von: Pressestelle HSG Düsseldorf


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